Leitung: Kantor Herbert Merz

Die Musikschule
mit der besonderen Note

Herzlich willkommen auf den Seiten unserer Musikschule !

Sie finden uns auf der 2. Etage im Stolberger Kulturzentrum Frankental, mit vielen kostenlosen Parkmöglichkeiten sowie einem Parkhaus in der Nebenstrasse.

Die Räumlichkeiten der Musikschule verteilen sich insgesamt auf eine Fläche von ca. 350 m². Alle Übungszimmer sind großzügig eingerichtet und gewährleisten optimale Lernbedingungen.

1

Streich

Instrumente
Violine
Bratsche
Violoncello
Kontrabass

2

Tasten

Instrumente
Klavier
E-Piano
Cembalo
Akkordeon
Keyboard

3

Blas

Instrumente
Trompete
Saxophon
Posaune
Klarinette
Tuba

4

Schlag

Instrumente
Schlagzeug
Cajon
Congas
Bongos
Percussion Set

5

Saiten

Instrumente /Gesang
Gitarre
E-Gitarre
E-Bass
Gesang (Pop/ Rock, Klassik)

6

Musikalische

Früherziehung
Musikalische Früherziehung "MFE"
für Kinder von 3-6 Jahren

Unser Konzept

Unsere Musikschule

ist ein Institut, das der Förderung der musikalischen Ausbildung und Erziehung dient und sich aus einer Gemeinschaft ausbildender freiberuflicher Künstler zusammensetzt.

Einzelunterricht

ist für das Vorwärtskommen der Schüler von entscheidender Bedeutung, gewährleistet eine individuelle regelmäßige fachliche Unterweisung, und wird in den „klassischen“ akustischen Instrumenten erteilt. Unterrichtsbeginn zu jeder Zeit, weil nicht auf das Zustandekommen von Gruppen und Kursen gewartet werden muss.

Gruppenunterricht

wird nicht im zeitlich begrenzten Gruppen-Kurs-System, sondern als durchgehender Unterricht erteilt, im Interesse der kontinuierlichen Betreuung. In kleinen Gruppen gewährleistet dieses das individuelle Vorwärtskommen der Schüler. Gruppenunterricht wird ganz bewußt nur in bestimmten Instrumentalfächern erteilt.

Allgemeines

Wer kann Unterricht erhalten?

  • Kinder (im Vorschulalter ab 4 Jahre)
  • Jugendliche
  • Erwachsene aller Altersgruppen
  • alle Musikinteressenten mit oder ohne Vorkenntnissen

 

Welche Unterrichts­möglichkeiten bestehen?

  • Unterrichtsbeginn zu jeder Zeit
  • vom Anfängerunterricht bis zur Prüfungsvorbereitung auf Musikhochschulen
  • als sinnvolle Freizeitgestaltung
  • zur musikalischen Berufsvorbereitung
  • Meisterkurse für klassische und spanische Gitarrentechnik
  • Computer und Musik und seine Anwendungen

Aktuelles

Einzelunterricht Musikschule Kinder – lohnt sich?

Ein Kind sitzt mit der Geige vor sich, schaut kurz zur Lehrkraft, probiert einen Ton aus – und merkt sofort, was schon gut gelingt und wo noch Hilfe gebraucht wird. Genau in solchen Momenten zeigt sich, warum Einzelunterricht Musikschule Kinder für viele Familien die sinnvollste Unterrichtsform ist. Musiklernen ist kein Massenprogramm. Jedes Kind bringt ein eigenes Tempo, eine eigene Aufmerksamkeitsspanne und eine ganz eigene Art mit, auf Musik zu reagieren.

Wer für sein Kind Instrumentalunterricht sucht, stellt meist ähnliche Fragen: Ist Einzelunterricht wirklich besser als Gruppe? Ab welchem Alter ist er sinnvoll? Und woran merkt man, dass der Unterricht nicht nur nett, sondern pädagogisch durchdacht ist? Die Antworten sind nicht für jedes Kind identisch. Aber es gibt gute Gründe, warum der Einzelunterricht gerade bei Kindern oft die wirksamste Basis für einen stabilen musikalischen Weg bildet.

Warum Einzelunterricht an der Musikschule für Kinder oft sinnvoll ist

Kinder lernen Musik nicht nur über Inhalte, sondern über Beziehung, Wiederholung und passende Anforderungen. Im Einzelunterricht kann die Lehrkraft genau beobachten, wie ein Kind hört, nachahmt, zählt, greift, atmet oder singt. Das klingt selbstverständlich, ist in der Praxis aber ein großer Unterschied. Denn schon kleine Unsicherheiten in Haltung, Rhythmusgefühl oder Handkoordination lassen sich früh erkennen und direkt korrigieren.

In einer Gruppe muss Aufmerksamkeit immer verteilt werden. Das kann motivierend sein, wenn gemeinsames Musizieren im Vordergrund steht. Für den Aufbau grundlegender Fertigkeiten ist es jedoch oft hilfreicher, wenn ein Kind ohne Ablenkung begleitet wird. Gerade Anfänger profitieren davon, wenn Fragen sofort aufgegriffen werden und Übungen nicht nach einem allgemeinen Plan, sondern nach dem tatsächlichen Stand des Kindes ausgewählt werden.

Dazu kommt ein Punkt, den viele Eltern schnell bemerken: Kinder entwickeln sehr unterschiedlich Ausdauer und Konzentration. Ein lebhaftes Grundschulkind braucht vielleicht häufige Wechsel zwischen Bewegung, Hören und Spielen. Ein anderes möchte dieselbe Passage fünfmal wiederholen, bis sie sitzt. Einzelunterricht gibt dafür den nötigen Raum.

Einzelunterricht Musikschule Kinder – die wichtigsten Vorteile

Der größte Vorteil ist die individuelle Förderung. Eine Lehrkraft kann Unterrichtsinhalte, Tempo und Methode präzise anpassen. Das betrifft nicht nur das Alter, sondern auch Persönlichkeit und Zielsetzung. Manche Kinder möchten vor allem Freude an Musik entwickeln. Andere wünschen sich Auftritte, Wettbewerbe oder später sogar eine intensivere musikalische Ausbildung. Beides braucht ernsthafte Begleitung, aber nicht dieselben Schritte.

Auch Motivation entsteht im Einzelunterricht oft nachhaltiger. Kinder erleben ihre eigenen Fortschritte unmittelbarer, weil ihre Leistung nicht im Vergleich zur Gruppe steht. Sie hören klarer, was sich verbessert hat. Ein sauberer Ton auf der Querflöte, ein sicherer Rhythmus am Klavier oder ein entspannter Bogenstrich auf dem Cello wird unmittelbar wahrgenommen und bestätigt. Diese direkte Rückmeldung stärkt das Selbstvertrauen.

Hinzu kommt die Verbindlichkeit. Kontinuierlicher Unterricht mit einer festen Lehrkraft schafft Vertrauen. Kinder wissen, woran sie sind, und Eltern erhalten eine klarere Einschätzung zur Entwicklung. Das ist besonders wertvoll, wenn ein Instrument neu begonnen wird und die ersten Monate darüber entscheiden, ob Musik ein kurzer Versuch bleibt oder ein fester Bestandteil des Alltags wird.

Für welche Kinder passt Einzelunterricht besonders gut?

Einzelunterricht ist keine exklusive Lösung nur für besonders begabte Kinder. Im Gegenteil: Er eignet sich für Anfänger genauso wie für Fortgeschrittene. Sehr gut passt er für Kinder, die bei neuen Anforderungen zunächst zurückhaltend sind. In einer ruhigen Eins-zu-eins-Situation trauen sie sich oft schneller, auszuprobieren und Fehler zu machen.

Ebenso sinnvoll ist er für Kinder mit klar erkennbarem musikalischem Interesse. Wenn ein Kind zu Hause von selbst singt, Rhythmen nachklopft oder ständig ans Instrument möchte, sollte diese Motivation in gute Bahnen gelenkt werden. Einzelunterricht kann solche Impulse aufnehmen und in musikalische Grundlagen überführen, ohne die Freude zu bremsen.

Auch bei fortgeschrittenen Schülerinnen und Schülern zeigt sich der Nutzen deutlich. Wer an Technik, Ausdruck, Gehörbildung oder Repertoire arbeiten möchte, braucht präzises Feedback. Das gilt besonders dann, wenn Vorspiele, Prüfungen oder eine intensivere Vorbereitung auf musikalische Wege geplant sind.

Wann Gruppenunterricht trotzdem eine gute Ergänzung sein kann

So klar die Vorteile sind – es gibt Situationen, in denen Gruppenunterricht ebenfalls wertvoll ist. Gemeinsames Musizieren fördert soziales Lernen, rhythmische Sicherheit und Hörfähigkeit im Zusammenspiel. Kinder erleben dabei, dass Musik nicht nur Üben, sondern auch Miteinander ist.

Entscheidend ist die Reihenfolge und der Zweck. Für den technischen Aufbau und die individuelle Entwicklung ist Einzelunterricht meist die tragende Säule. Kleine Gruppen können ihn ergänzen, etwa in der musikalischen Früherziehung oder in Ensembleangeboten. Wenn Gruppen jedoch zu groß werden oder sehr unterschiedliche Lernstände zusammenkommen, verliert der Unterricht schnell an Präzision.

Deshalb lohnt es sich, genau hinzuschauen: Geht es um erste Orientierung, um gemeinsames Erleben oder um gezielten Instrumentalfortschritt? Je nach Ziel fällt die passende Form unterschiedlich aus.

Worauf Eltern bei einer Musikschule achten sollten

Nicht jeder Einzelunterricht ist automatisch gut. Entscheidend ist, wie er gestaltet wird. Eine qualifizierte Lehrkraft arbeitet nicht einfach Stunde für Stunde ein Heft durch. Sie beobachtet Entwicklung, reagiert flexibel und baut den Unterricht so auf, dass das Kind gefordert, aber nicht überfordert wird.

Wichtig sind außerdem verlässliche Rahmenbedingungen. Kinder lernen besser, wenn Unterricht regelmäßig stattfindet und in einer ruhigen, professionellen Umgebung stattfindet. Dazu gehört auch, dass ausreichend Zeit für den Stundenaufbau vorhanden ist und nicht alles zwischen Tür und Angel geschieht.

Eltern sollten außerdem darauf achten, ob die Schule musikalische Entwicklung als Prozess versteht. Öffentliche Vorspiele, kleine Konzerte oder geschützte Auftrittssituationen können Kindern enorm helfen, Sicherheit zu gewinnen. Solche Erfahrungen sind kein Zusatzprogramm, sondern ein sinnvoller Teil musikalischer Bildung.

Eine Musikschule wie die Musikschule Merz setzt deshalb bewusst auf individuelle Förderung, kontinuierlichen Unterricht und professionelle Lernbedingungen. Gerade für Kinder entsteht daraus ein Rahmen, in dem musikalisches Lernen ernst genommen und zugleich mit Freude verbunden wird.

Wie viel Druck ist sinnvoll?

Diese Frage beschäftigt viele Familien, und sie ist berechtigt. Musikalischer Fortschritt braucht Regelmäßigkeit. Ohne Wiederholung geht es nicht. Gleichzeitig verliert Unterricht seinen Wert, wenn jede Übeeinheit zum täglichen Konflikt wird.

Hier zeigt sich erneut die Stärke des Einzelunterrichts. Eine erfahrene Lehrkraft erkennt, wann ein Kind mehr Struktur braucht und wann eher Entlastung. Nicht jedes Tief ist ein Zeichen mangelnder Eignung. Manchmal braucht es neues Repertoire, ein kleineres Ziel oder einfach eine andere Herangehensweise. Gerade Kinder entwickeln sich nicht linear. Es gibt Phasen mit schnellen Fortschritten und Wochen, in denen scheinbar wenig passiert. Beides ist normal.

Hilfreich ist, wenn Eltern Interesse zeigen, ohne jede Minute zu kontrollieren. Ein fester Zeitpunkt zum Üben, ein ruhiger Platz und ehrliche Ermutigung reichen oft weiter als ständiges Mahnen. Musik soll verbindlich sein, aber nicht verkrampft.

Ab welchem Alter ist Einzelunterricht sinnvoll?

Das hängt vom Instrument und vom Entwicklungsstand des Kindes ab. Vorschulkinder profitieren häufig zunächst von musikalischer Früherziehung, weil dort Hören, Singen, Bewegung und Rhythmus spielerisch aufgebaut werden. Sobald ein Kind gezielt ein Instrument lernen möchte und einfache Anweisungen umsetzen kann, kann Einzelunterricht sehr sinnvoll sein.

Bei Klavier, Geige, Gitarre oder Gesang ist weniger das genaue Alter entscheidend als die Frage, ob Konzentration, Neugier und körperliche Voraussetzungen zusammenpassen. Ein früher Start ist nicht automatisch besser. Ein Kind, das mit Freude und innerer Bereitschaft beginnt, lernt meist nachhaltiger als eines, das nur aus guter Absicht der Eltern angemeldet wurde.

Darum lohnt sich immer ein genauer Blick auf das einzelne Kind. Gute Musikpädagogik richtet sich nicht nach starren Erwartungen, sondern nach Entwicklungsfenstern.

Was guter Musikunterricht Kindern langfristig gibt

Natürlich geht es um Töne, Lieder, Technik und Ausdruck. Aber guter Unterricht bewirkt oft noch mehr. Kinder lernen, zuzuhören, Geduld auszuhalten, kleine Fortschritte ernst zu nehmen und vor anderen etwas zu zeigen. Sie erfahren, dass Qualität aus Aufmerksamkeit entsteht und dass Fehler kein Scheitern sind, sondern Teil des Lernens.

Gerade im Einzelunterricht werden diese Erfahrungen persönlich und konkret. Ein Kind wird gesehen, gefördert und in seiner Entwicklung begleitet. Das ist musikalisch wertvoll und menschlich ebenso.

Wenn Eltern nach einer Unterrichtsform suchen, die nicht nur beschäftigt, sondern wirklich bildet, ist Einzelunterricht oft die bessere Entscheidung. Nicht, weil Gruppe grundsätzlich weniger wert wäre, sondern weil Kinder beim Musizieren eine Begleitung brauchen, die genau hinhört. Und manchmal beginnt aus einer einzelnen Unterrichtsstunde etwas, das viele Jahre trägt.

Musikalische Früherziehung ab 3 Jahren

Drei Jahre alt – und schon bereit für Musik? Für viele Eltern ist genau das der Moment, in dem sie merken: Da ist Neugier, Bewegungsfreude, ein Gefühl für Klang und oft auch der Wunsch, gemeinsam etwas Neues zu entdecken. Musikalische Früherziehung ab 3 Jahren setzt genau hier an. Sie verlangt keine Vorkenntnisse, kein besonderes Talent und kein stilles Sitzen über längere Zeit. Sie braucht vor allem eines: einen Rahmen, in dem Kinder spielerisch lernen dürfen und dabei ernst genommen werden.

Gerade im Alter von drei bis sechs Jahren entwickeln Kinder grundlegende Fähigkeiten mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Sprache, Motorik, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und soziales Verhalten greifen immer stärker ineinander. Musik kann diesen Prozess sehr sinnvoll begleiten, wenn sie kindgerecht vermittelt wird. Es geht dabei nicht darum, möglichst früh Leistung zu erzeugen. Es geht darum, Hören, Singen, Bewegen und Ausprobieren so zu verbinden, dass ein stabiles musikalisches Fundament entsteht.

Was musikalische Früherziehung ab 3 Jahren wirklich leistet

Musikalische Früherziehung wird manchmal unterschätzt, weil sie von außen so leicht aussieht. Kinder singen, klatschen, laufen zur Musik, probieren einfache Instrumente aus und reagieren auf Geschichten oder Bilder. Hinter diesen scheinbar einfachen Abläufen steckt jedoch ein durchdachtes pädagogisches Konzept.

Kinder lernen in diesem Alter über Wiederholung, Nachahmung und sinnliche Erfahrung. Wenn sie einen Rhythmus erst hören, dann klatschen, anschließend mit einem Instrument begleiten und schließlich in eine Bewegung umsetzen, verankert sich musikalisches Verständnis auf mehreren Ebenen. Das ist weit mehr als Beschäftigung. Es ist früher Musikunterricht in einer Form, die dem Entwicklungsstand des Kindes entspricht.

Dabei profitieren nicht nur musikalische Fähigkeiten. Auch Konzentration, Koordination, Sprachgefühl und die Fähigkeit, in einer Gruppe zu handeln, werden angesprochen. Besonders wertvoll ist, dass Kinder Musik nicht als abstraktes Fach erleben, sondern als etwas Lebendiges. Sie lernen, dass Töne, Tempo, Lautstärke und Ausdruck etwas mit ihrem eigenen Erleben zu tun haben.

Warum gerade ab drei Jahren ein guter Zeitpunkt ist

Nicht jedes Kind ist mit drei Jahren gleich weit. Das ist normal und sollte in einem guten Kurs immer berücksichtigt werden. Trotzdem ist dieses Alter für viele Kinder ein sehr günstiger Einstieg. Sie sind meist offen für Rituale, reagieren stark auf Musik und entwickeln Freude daran, gemeinsam etwas zu erleben.

Ab drei Jahren können Kinder einfache Strukturen schon gut aufnehmen. Ein Begrüßungslied, ein fester Ablauf, wiederkehrende Rhythmusspiele oder kleine musikalische Rollen geben Sicherheit. Gleichzeitig entsteht Raum für Neugier. Kinder wollen in diesem Alter Dinge anfassen, vergleichen, wiederholen und selbst ausprobieren. Musik bietet dafür ideale Möglichkeiten.

Wichtig ist allerdings, dass der Unterricht nicht wie eine verkleinerte Version von Instrumentalunterricht aufgebaut ist. Wer in diesem Alter zu stark auf Regeln, Korrektheit oder frühe Ergebnisse setzt, nimmt der Musik schnell ihre natürliche Zugänglichkeit. Ein guter Einstieg bleibt spielerisch, aber nicht beliebig. Er ist freundlich geführt, klar strukturiert und fachlich gut vorbereitet.

Woran Eltern guten Unterricht erkennen

Eltern müssen keine Musikpädagogik studiert haben, um Qualität wahrzunehmen. Oft zeigt sich guter Unterricht schon daran, wie Kinder sich im Raum bewegen und wie die Lehrkraft auf sie eingeht. Es gibt klare Abläufe, aber auch genug Flexibilität für unterschiedliche Temperamente. Kinder dürfen lebendig sein, ohne dass Chaos entsteht.

Ein gutes Angebot für musikalische Früherziehung ab 3 Jahren arbeitet mit kleinen, überschaubaren Gruppen. So können Kinder voneinander lernen, ohne unterzugehen. Die Lehrkraft hat Zeit, einzelne Kinder wahrzunehmen, Unsicherheiten aufzufangen und Stärken gezielt zu fördern. Gerade in diesem Alter ist persönliche Ansprache entscheidend.

Auch die Auswahl der Inhalte sagt viel aus. Sinnvoll sind Lieder, Rhythmusspiele, Bewegung zur Musik, erstes Instrumentenerleben und Hörübungen, die altersgemäß aufgebaut sind. Weniger hilfreich ist ein Kurs, der nur auf Animation setzt oder fast ausschließlich aus freiem Spiel besteht. Musik darf Freude machen, aber sie sollte auch eine erkennbare Richtung haben.

Gute Rahmenbedingungen spielen ebenfalls eine Rolle. Ein heller, großzügiger Unterrichtsraum, geeignetes Material und eine ruhige Lernatmosphäre helfen Kindern enorm. Sie spüren sehr genau, ob ein Ort verlässlich ist. Das schafft Vertrauen – und Vertrauen ist die Grundlage jedes Lernens.

Was Kinder im Kurs konkret erleben

Der Unterricht lebt von Abwechslung, aber nicht von Reizüberflutung. Ein typischer Ablauf verbindet bekannte Elemente mit kleinen neuen Impulsen. Ein Begrüßungslied schafft Ankommen. Danach folgen vielleicht Klatschverse, ein Bewegungsspiel, das Kennenlernen eines Orff-Instruments oder eine kurze Hörgeschichte mit musikalischen Signalen.

Viele Kinder lieben es, wenn Musik mit Bildern oder kleinen Geschichten verbunden wird. Ein Regenlied kann mit leisen Trommeln beginnen, ein Elefantenschritt mit tiefen Klängen begleitet werden, ein flatternder Vogel mit hellen Tönen. So lernen Kinder musikalische Gegensätze ganz unmittelbar kennen – hoch und tief, schnell und langsam, laut und leise.

Ebenso wichtig ist das Singen. Eltern fragen manchmal, ob ihr Kind dafür schon „richtig“ singen können muss. Die Antwort ist klar: nein. In der Früherziehung geht es nicht um Perfektion, sondern um Stimmeinsatz, Hörwahrnehmung und Freude am Mitmachen. Kinder entdecken ihre Stimme als Ausdrucksmittel und bauen dabei ganz nebenbei musikalisches Gehör auf.

Früherziehung ist keine frühe Spezialisierung

Ein häufiger Gedanke bei Eltern lautet: Wenn mein Kind musikalische Früherziehung besucht, muss es sich dann bald für ein Instrument entscheiden? Nein. Gerade das ist einer der großen Vorteile dieses Unterrichts. Kinder lernen zunächst musikalische Grundlagen, ohne sich zu früh festlegen zu müssen.

Das kann später die Wahl eines Instruments sogar erleichtern. Wer bereits Rhythmen unterscheiden kann, gerne singt, auf Klangfarben achtet und musikalische Abläufe wiedererkennt, startet bewusster in den Instrumentalunterricht. Manche Kinder zieht es dann früh zum Klavier, andere zur Geige, zur Gitarre oder zu einem Blasinstrument. Andere brauchen noch Zeit. Beides ist völlig in Ordnung.

Früherziehung schafft also kein starres Ziel, sondern eine tragfähige Basis. Das ist besonders wertvoll, weil musikalische Entwicklung nicht bei allen Kindern gleich verläuft. Manche zeigen sofort Begeisterung für ein Instrument, andere wachsen erst über gemeinsame Musikerlebnisse in das Thema hinein.

Die Rolle der Eltern – begleiten, nicht drängen

Eltern haben großen Einfluss darauf, wie Kinder Musik erleben. Dieser Einfluss muss jedoch nicht darin bestehen, zu Hause ständig zu üben oder Fortschritte zu kontrollieren. Im Vorschulalter ist es viel hilfreicher, Musik in den Alltag einzubinden. Gemeinsames Singen, bewusstes Zuhören oder ein wiederkehrendes Lieblingslied auf dem Weg zum Kindergarten können viel bewirken.

Wichtig ist vor allem eine entspannte Haltung. Kinder spüren schnell, ob Musik als Freude oder als Erwartung vermittelt wird. Wenn ein Kind an einem Tag zurückhaltender ist oder nicht alles sofort mitmacht, bedeutet das nicht, dass der Kurs ungeeignet ist. Gerade jüngere Kinder beobachten oft erst, bevor sie aktiv einsteigen.

Hilfreich ist auch der Austausch mit der Lehrkraft. Sie kann einschätzen, ob ein Kind sich altersgemäß entwickelt, wo es Sicherheit braucht und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. In einer gut geführten Musikschule entsteht daraus eine partnerschaftliche Begleitung, die Eltern entlastet und Kindern zugutekommt.

Musikalische Früherziehung ab 3 Jahren in einer verlässlichen Lernumgebung

Wer für sein Kind einen Kurs sucht, achtet oft zuerst auf Zeiten, Erreichbarkeit und Kosten. Das ist verständlich. Daneben lohnt sich aber ein Blick auf die Haltung der Schule. Wird kontinuierlicher Unterricht angeboten? Gibt es feste Ansprechpartner? Wird das Kind als Persönlichkeit gesehen oder nur als Teil einer Gruppe verwaltet?

Gerade im frühen Alter macht Verlässlichkeit einen Unterschied. Kinder profitieren von regelmäßigen Terminen, vertrauten Räumen und einer Lehrkraft, die sie über längere Zeit begleitet. So entsteht Entwicklung nicht zufällig, sondern Schritt für Schritt. Bei Musikschule Merz gehört genau dieses Verständnis zur Unterrichtskultur: individuell fördern, fachlich fundiert arbeiten und gleichzeitig eine freundliche, zugewandte Atmosphäre schaffen.

Auch die Einbindung in ein musikalisches Umfeld ist wertvoll. Wenn Kinder erleben, dass Musik nicht nur im Unterricht stattfindet, sondern Teil einer lebendigen Kultur ist, bekommt das Gelernte eine andere Bedeutung. Kleine Vorspielsituationen, Begegnungen mit Instrumenten oder die Nähe zu weiterführendem Unterricht können motivieren, ohne Druck aufzubauen.

Wann ein Einstieg sinnvoll ist – und wann man noch etwas wartet

Nicht jedes Kind ist mit genau drei Jahren sofort bereit für eine Gruppe. Manche brauchen noch etwas mehr sprachliche Sicherheit, andere tun sich mit Übergängen schwer oder fühlen sich in neuen Situationen zunächst unwohl. Das ist kein Nachteil, sondern einfach Teil der individuellen Entwicklung.

Ein guter Kurs kann viel auffangen, aber er ersetzt nicht die Reife, die ein Kind für Gruppensituationen mitbringen sollte. Wenn Eltern unsicher sind, hilft eine ehrliche Einschätzung vor Ort oft am meisten. Manchmal ist der direkte Start richtig. Manchmal sind ein paar Monate später die bessere Entscheidung. Qualität zeigt sich auch darin, solche Unterschiede ernst zu nehmen.

Wer jedoch merkt, dass das eigene Kind auf Musik anspringt, gern singt, sich bewegt und offen für gemeinsame Aktivitäten ist, findet in der Früherziehung einen wunderbaren Einstieg. Nicht als Vorstufe „für später“, sondern als wertvolle Bildungszeit im Hier und Jetzt.

Musik beginnt nicht erst mit dem ersten Instrument. Sie beginnt oft viel früher – mit Staunen, Nachahmen, Hören und dem glücklichen Moment, in dem ein Kind merkt: Ich kann mitmachen, ich kann gestalten, ich gehöre dazu.

Kurs zur musikalischen Früherziehung

Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem Familienbüro der Kupferstadt Stolberg den Kurs zur musikalischen Früherziehung ins Leben gerufen zu haben. Dieses neue Angebot richtet sich vor allem an Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren und soll ihnen die Möglichkeit geben, auf spielerische Weise Musik zu entdecken, Freude am Singen und Musizieren zu entwickeln und ihre Kreativität zu entfalten.

 

Mit diesem Projekt möchten wir nicht nur musikalische Grundlagen vermitteln, sondern auch die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen – denn gemeinsames Musizieren fördert Konzentration, Sprachentwicklung, soziales Miteinander und Selbstvertrauen.

 

Wir laden daher alle jungen Stolbergerinnen und Stolberger herzlich ein, sich für diesen Kurs anzumelden. Es ist uns eine große Freude, dass dieses Angebot durch die Kooperation zustande gekommen ist, und wir hoffen, dass viele Kinder und Familien davon profitieren werden.

Ein besonderer Tag: Erstes Muttertagskonzert in Kooperation mit der Grundschule Atsch

Heute feiern wir eine Premiere, die uns besonders am Herzen liegt: Zum ersten Mal findet unser Muttertagskonzert in Zusammenarbeit mit der Grundschule Atsch statt. Dieses Konzert ist nicht nur eine musikalische Darbietung – es ist ein liebevoller Dank an all die Mütter, die täglich so viel geben.

 

Unsere Jekits-Orchester stehen heute im Mittelpunkt. Mit großer Begeisterung und monatelanger Vorbereitung haben die Kinder ein buntes Programm einstudiert, das sie nun voller Stolz präsentieren dürfen. Für viele von ihnen ist es der erste öffentliche Auftritt – und was könnte ein schönerer Anlass sein als der Muttertag?

 

Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem besonderen Konzert nicht nur den Müttern eine Freude bereiten, sondern auch unsere wertvolle Kooperation mit der Grundschule Atsch weiter stärken können. Die gemeinsame musikalische Arbeit mit den Kindern zeigt immer wieder, wie viel Potenzial, Kreativität und Begeisterung in ihnen steckt.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Konzert möglich gemacht haben – insbesondere an die engagierten Lehrkräfte, die unterstützenden Eltern und natürlich unsere kleinen Musikerinnen und Musiker.

 

Wir wünschen allen Müttern einen wundervollen Muttertag – und hoffen, dass die Musik heute Herzen berührt.

Musikschule Merz bei der Museumsnacht der Stadt Stolberg 2024

Auch in diesem Jahr ist die Musikschule Merz wieder bei der Museumsnacht der Stadt Stolberg dabei! Am 2. November 2024 laden wir Sie herzlich in die Räumlichkeiten des Kulturzentrums ein, um gemeinsam einen Abend voller Musik und Freude zu erleben.

Um 18:30 Uhr eröffnen wir den Abend mit einem stimmungsvollen Empfangskonzert, bei dem unsere talentierten Schülerinnen und Schüler sowie unsere engagierten Dozentinnen und Dozenten ihr Können präsentieren. Für alle Musikinteressierten bieten wir im Anschluss die Möglichkeit, verschiedene Instrumente selbst auszuprobieren und einen Einblick in die Welt der Musik zu gewinnen.

Zum Abschluss des Abends erwartet Sie ab 21:30 Uhr ein weiteres Konzert, mit dem wir die Nacht feierlich ausklingen lassen. Freuen Sie sich auf inspirierende Klänge und eine festliche Atmosphäre. Wir freuen uns darauf, Sie bei uns willkommen zu heißen und gemeinsam die Musik zu feiern!

Einladung zum Schüler-Vorspiel der Klavierklasse von Frau Diana Jianu

Liebe Schüler, Eltern und Musikfreunde,

 

wir freuen uns, euch herzlich zum Schüler-Vorspiel der Klavierklasse von Frau Diana Jianu einzuladen. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 14. Juni, ab 17:00 Uhr im Raum 208 unserer Musikschule Merz in Stolberg statt.

Es erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm, bei dem unsere Schüler ihr Können und die Fortschritte, die sie im Laufe des Jahres gemacht haben, präsentieren. Von klassischen Stücken bis hin zu modernen Klavierkompositionen ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Besonders stolz sind wir auf die Mühe und das Engagement, das unsere Schüler in ihre Vorbereitung gesteckt haben. Für viele ist es der erste öffentliche Auftritt, und sie freuen sich darauf, ihre Musik mit euch zu teilen.

Natürlich sind auch Freunde und Familie herzlich eingeladen, diesen besonderen Nachmittag mit uns zu verbringen. Euer Beisein und eure Unterstützung sind für die jungen Musiker von großer Bedeutung und werden sicherlich zu einem unvergesslichen Erlebnis beitragen.

Nach den Darbietungen laden wir euch zu einem kleinen Umtrunk ein, bei dem ihr die Gelegenheit habt, euch auszutauschen und die Gemeinschaft der Musikschule Merz besser kennenzulernen.

Wir freuen uns auf einen schönen musikalischen Nachmittag mit euch!

 

Herzliche Grüße,

Musikschule Merz

Kontakt

Musikschule Merz

Kulturzentrum
Frankentalstraße 3
52222 Stolberg

(02402) 27987
info@musikschule-merz.de

Bürozeiten: Mo. – Do. 15:00 – 18:00 Uhr

Sie haben Interesse am Musikunterricht?

Gutschein verschenken

Zu jeder Gelegenheit, für jedes Alter, für jedes Fest.

„Freude schenken - Musik schenken“

Mit einem Gutschein über Musikunterricht in unserer Musikschule macht man immer ein besonderes und wertvolles Geschenk!

Fragen Sie in unserem Sekretariat nach, gerne stehen wir beratend zur Seite!